In der praktischen Anwendung der Rechnungslegung stößt man bisweilen auf inkonsistente Regelungen und unklare Folgewirkungen. Der nachfolgende Beitrag untersucht die bilanzielle Behandlung von Differenzen zwischen Transaktionspreis und beizulegendem Zeitwert bei Erwerbsvorgängen und ist für Bilanzersteller und -adressaten aller Branchen relevant. Während IFRS 9 bei Finanzinstrumenten unter dem Stichwort “Day One Gain” komplexe Abgrenzungsregeln und Marktbeobachtungskriterien vorgibt, zeigen sich bei nicht-finanziellen Werten sowie im Vergleich zum HGB/EStG deutliche konzeptionelle Brüche. Der Aufsatz analysiert diese Inkonsistenzen und beleuchtet die Folgebewertung.

