Weltweit entfallen 74 % der KI-getriebenen Wertschöpfung auf nur 20 % der Unternehmen. Das zeigt die globale AI-Performance-Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC, für die 1 217 Führungskräfte in 25 Branchen befragt wurden. Der für die Studie entwickelte PwC AI Fitness Index bewertet auf einer Skala von 1–10 insgesamt 60 Management- und Investitionspraktiken in den Bereichen KI-Grundlagen und KI-Nutzung. Deutschland erreicht hier 5,6 Punkte – und liegt damit leicht über dem globalen Median (5,5) sowie vor den USA (5,2), Großbritannien (5,5) und Japan (4,8). An der Spitze steht China mit 6,9, dicht gefolgt von Hongkong (6,7) und Saudi-Arabien (6,2). Die internationalen KI-Leader – die Top 20 % der befragten Unternehmen mit der höchsten KI-getriebenen Performance – kommen auf einen Score von 6,8. Deutschlands Position ist damit besser als vielfach angenommen. Die Lücke zur Spitze liegt nicht bei den Grundlagen, sondern bei der Verwertung: Nur 25 % der befragten deutschen Führungskräfte richten KI auf Umsatzwachstum aus. Bei den KI-Leadern sind es 31 %. Stattdessen setzen 52 % der deutschen Befragten KI primär für Effizienz ein – vier Prozentpunkte über dem globalen Durchschnitt. Weitere Informationen dazu sowie die Studie sind unter www.pwc.de abrufbar.
(PM PwC vom 20.5.2026)

