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Deloitte: Hohe Kosten und geringe Binnennachfrage belasten mittelständische Unternehmen

Die wirtschaftliche Unsicherheit belastet den wichtigen deutschen Mittelstand spürbar. 45 % der Finanzverantwortlichen mittelständischer Unternehmen bewerten ihre Geschäftsaussichten heute schlechter als noch vor drei Monaten. Als zentrale Herausforderungen nennen die Chief Financiak Officer (CFO) die anhaltend schwache Inlandsnachfrage (63 %), geopolitische Unsicherheiten (59 %) sowie steigende Rohstoff- und Energiekosten (45 % bzw. 44 %). Vor diesem Hintergrund setzt die Mehrheit der mittelständischen Unternehmen in den kommenden zwölf Monaten auf Kostensenkungen (72 %). Viele Unternehmen wollen durch organisches Wachstum (59 %) und eine Steigerung des operativen Cashflows (48 %) ihre finanzielle Stabilität stärken. Für die Analyse wurden zwischen dem 16.4. und dem 7.5.2026 120 Finanzvorstände mittelständischer Unternehmen in Deutschland befragt. Besonders die Beschäftigung bleibt unter Druck: Die Unternehmen rechnen weiterhin mit einem spürbaren Personalabbau (Index: -17 %). Auch die Erwartungen hinsichtlich der Margen (Index: -1 %) und Investitionen (Index: -3 %) bleiben leicht negativ. Mit einem Indexwert von 25 % ist die Umsatzentwicklung die positivste Kennzahl für die kommenden zwölf Monate. Der Indexwert zeigt die Differenz zwischen positiven und negativen Einschätzungen der befragten Finanzverantwortlichen. In dem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld sind die Erwartungen der mittelständischen Unternehmen an KI groß. Dennoch gelingt es zahlreichen CFO bislang nicht, die Technologie über einzelne Anwendungsfälle hinaus im Unternehmen zu verankern. Weniger als die Hälfte der Befragten (45 %) plant derzeit die Skalierung der KI-Anwendungen im Finanzbereich. Nur rund 40 % setzen bereits auf funktionsübergreifende KI-Initiativen. Der CFO Survaey ist unter www.deloitte.com abrufbar.

(PM Deloitte vom 20.7.2026)