a) Ein Rechtsanwalt hat seinen Fristenkalender so zu führen, dass auch gestrichene und geänderte Fristen erkennbar und überprüfbar bleiben (im Anschluss an BGH, Beschluss vom 21. November 2024 – I ZB 34/24 – NJW-RR 2025, 188).
b) Bei elektronischer Kalenderführung gilt nichts anderes, denn diese darf keine hinter der manuellen Führung zurückbleibende Überprüfungssicherheit bieten (im Anschluss an Senatsbeschlüsse vom 1. März 2023 – XII ZB 483/21 – NJW-RR 2023, 698 und vom 9. Juli 2014 – XII ZB 709/13 – FamRZ 2014, 1624).
BGH, Beschluss vom 4.3.2026 – XII ZB 338/24
(Amtliche Leitsätze)

