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BDA: Omnibus-I: Die EU hat geliefert, jetzt muss Deutschland handeln

Arbeitgeberpräsident Dr. Rainer Dulger zur Verabschiedung des Omnibus-I-Pakets im Rat der EU: 

Omnibus-I: Die EU hat geliefert, jetzt muss Deutschland handeln 

Berlin, 24. Februar 2026. „Mit der Verabschiedung der Omnibus-I-Richtlinie im Rat der EU hat Brüssel geliefert: Der Mittelstand wird weniger belastet, bürokratische Fesseln werden gelockert.  

Das Paket muss der Startschuss für eine EU sein, die endlich wettbewerbsfähiger, schneller und unbürokratischer wird. Zu viele EU-Regeln belasten die Betriebe durch detailreiche rechtliche Vorgaben. Sie sollten entschieden vereinfacht werden.  

Die Bundesregierung steht im Wort: Die Lieferketten-Richtlinie muss rasch und wirtschaftsfreundlich in deutsches Recht umgesetzt werden, damit deutsche Unternehmen nicht länger gegenüber ihren europäischen Wettbewerbern benachteiligt sind.  

Dafür sollte das Lieferkettengesetz sofort angepasst werden: Nur Unternehmen ab 5.000 Beschäftigten dürfen künftig erfasst werden. Wer in Brüssel Bürokratieabbau beschließt und ihn in Berlin verwässert, bricht sein Wort – gegenüber Unternehmen, Mittelstand und Beschäftigten. 

Besonders bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung ist jetzt Konsequenz gefragt: Die durch Omnibus-I erreichten Erleichterungen müssen sich unmittelbar in den Berichtsstandards widerspiegeln. Es darf nicht passieren, dass politisch beschlossene Vereinfachungen auf dem Papier stehen – und anschließend durch die Bürokratie wieder ausgehebelt werden.” 

PM v. 24.2.2026