Die vorliegende Studie untersucht erstmals systematisch die Stimmung von Familienunternehmen in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien. Auf Basis von rund 2000 Interviews mit Führungskräften zeigt sich: 67% der Familienunternehmen blicken langfristig moderat optimistisch in die Zukunft, trotz unterschiedlicher Konjunkturlagen in den vier Ländern. Als größte Risiken für die Wettbewerbsfähigkeit werden Fachkräftemangel, volatile Energiepreise und Cyberbedrohungen genannt. Mit der EU-Wirtschaftspolitik zeigen sich 46% zufrieden, doch fühlen sich 70% als Wirtschaftsfaktor nicht ausreichend anerkannt. Absolute Priorität haben Bürokratieabbau und transparentere Verwaltungsverfahren: Mehr als zwei Drittel der Unternehmen sehen darin den wichtigsten Hebel zur Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit.

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